FWG Bendorf warnt: Straßenschäden in Stromberg nehmen dramatisch zu
Im Bendorfer Ortsteil Stromberg nehmen die Straßenschäden inzwischen alarmierende Ausmaße an. Durch den massiven Baustellenverkehr im Zusammenhang mit den Arbeiten in der Leonhard-Bestgen-Straße sind mehrere Straßen erneut aufgebrochen. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um witterungsbedingte Frostschäden. Besonders ärgerlich: Einige der betroffenen Schadstellen waren erst vor vergleichsweise kurzer Zeit notdürftig instand gesetzt worden – und geben nun wieder nach.
Hinzu kommen erhebliche Schäden aus der Erschließung des Neubaugebiets Stromberg Süd II. Im Zuge der Bauarbeiten wurden insbesondere die Brexbachstraße und die Rehpfadstraße durch den Einsatz schwerer Baufahrzeuge massiv beschädigt. Auch hier hat sich der Straßenzustand deutlich verschlechtert, ohne dass bislang eine nachhaltige Instandsetzung erfolgt ist. Und dies sind nicht die einzigen Straßen, die Beschädigungen aufweisen.
Diese Entwicklung sorgt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern zu Recht für großen Unmut. Schließlich beteiligen sie sich über wiederkehrende Straßenausbaubeiträge an der Finanzierung der Infrastruktur und erwarten im Gegenzug dauerhaft nutzbare und vor allem verkehrssichere Straßen. Stattdessen verschlechtert sich der Zustand weiter: Schlaglöcher werden größer, Fahrbahnen uneben und das Unfallrisiko steigt – für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen.
Die FWG Bendorf fordert die Stadtverwaltung daher mit Nachdruck auf, unverzüglich Sofortmaßnahmen zu ergreifen. Es muss verhindert werden, dass sich die Schäden weiter ausdehnen und zusätzliche Folgekosten entstehen. Provisorische Flickstellen haben sich als unzureichend erwiesen. Notwendig sind nachhaltige Reparaturen sowie eine klare Regelung der Verantwortlichkeit für Schäden, die eindeutig durch Baustellenverkehr verursacht werden.
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Werterhalt der kommunalen Straßeninfrastruktur müssen oberste Priorität haben. Der Ortsteil Stromberg darf hier nicht weiter vertröstet werden.












